Coffea arabica

Der Kaffeestrauch, botanisch auch unter dem Namen Coffea arabica bekannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Rötegewächse (botanisch: Rubiaceae). Ihren Ursprung findet der Strauch in Äthiopien, doch mittlerweile wird diese bedeutsame Pflanze auch in vielen anderen Ländern angebaut. Voraussetzungen für einen erfolgreichen Anbau sind (sub-)tropische Klimabedingungen, um der Pfanze einen möglichst artgerechten Standort zu gewähren und damit verbundenes optimalen Wachstum zu ermöglichen. Sind diese Bedingungen optimal, entwickelt sich aus dem Samen ein immergrüner Laubstrauch, der typischerweise folgenden Habitus aufweist:

das Gehölz kann laut Wikipedia eine maximale Wuchshöhe von fast acht Metern erreichen. Die Blätter sind etwa einen Zentimeter gestielt, stehen gegenständig und erreichen eine Länge zwischen fünf und zwanzig Zentimetern. Dabei sind sie elliptisch-länglich geformt und laufen zum Blattende hin spitz zu. Die weißen Blüten sind meist zwittrig und aus ihnen bilden sich die bekannten kirschähnlichen Früchte, die sogenannten Kaffeekirschen, welche in der Regel zwei Steinkerne enthalten. Diese widerum sind mit jeweils einem Samen gefüllt, der noch bekannteren Kaffebohne, die mittlerweile die Grundlage eines der beliebtesten Getränke der Welt dient. Warme Getränke werden allerdings nicht ausschließlich aus den Bohnen hergestellt, sondern auch aus den Kaffeekirschen.

Coffea-arabica in Coffea arabica

Die Weiterverarbeitung der Früchte kann grob in zwei mögliche Methoden unterteilt werden: bei der trockenen Verarbeitung werden die Früchte getrocknet und anschließend geschält, bei der weit verbreiterten nassen Methode wird das vorhandene Fruchtfleisch durch eine Maschine geleitet, in der das Fruchtfleisch ausgequetscht und die Pergamenthülle entfernt wird. Das charakteristische Aroma der Bohne wird allerdings erst durch das Rösten der Bohne entfaltet. Kaffee wird bereits durch die Menschen seit Jahrtausenden angebaut, verarbeitet und kosumiert. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass sich mit der Zeit viele verschiedene Kaffeearten, wie zum Beispiel der Mokkakaffe, der als Unterart des Arabischen Kaffees erwähnenswert wäre oder der Liberische Kaffee und der Robustakaffee.

Nimmt man dieses Genussmittel nun in einer angemessener Menge zu sich, wirkt sich das in der Bohne enthaltene Koffein unter anderem sowohl erregend auf das Zentrale Nervensystem als auch gleichzeitig erschlaffend auf die Gefäßmuskulatur aus. In letzter Zeit wird die Kaffeepflanze auch als Zimmerpflanze immer beliebter, da man im Zimmer ganzjährig mehr oder weniger subtropisches Klima schaffen kann, indem man der Pflanze einen hellen, aber nicht zu heissen Platz am Fenster zuweist und für eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit sorgt. Trockene Heizungsluft sollte man also so gut wie möglich vermeiden.

Kategorie(n): Flora
Schlagwort(e): , , , , ,


Kommentar schreiben

Kommentar