Crocus vernus – der Garten-Krokus

Bald ist es geschafft und der kalte Winter durchgestanden, die ersten Vorboten des Frühlings kündigen sich bereits an: Der Gartenkrokus erblickt vielerorts bereits das Licht der Spätwinter-Sonne und beginnt zu blühen, ein untrügliches Zeichen für den bevorstehenden Frühling. Daher auch sein botanischer Name Crocus vernus, was soviel wie “im Frühling blühend” bedeutet. Er ist botanisch in die Familie der Iridaceae (Schwertliliengewächse) einzuordnen und ist ursprünglich sowohl in Mittel- als auch Südeuropa, meist alpin (z.B. Alpen und Pyrenäen) beheimatet, bei den zahlreichen Sorten des Garten-Krokus handelt es sich allerdings um Züchtungen.

Der Garten-Krokus wird etwa 15 cm groß und ist ein typisches knollenbildendes Gewächs, das Tochterknollen und sommergrünes Laub ausbildet. Dieses ist grasartig lang und schmal, dunkelgrün gefärbt und mit einem dekorativen, weißen “Ralley-Streifen” verziert. Die Blüte zeigt sich von Ende Februar, über den März bis in April und ist meist blau bis violett gefärbt, es gibt allerdings auch zahlreiche andere Sorten mit weißen oder gelben Blüten sowie einige mehrfarbige Sorten im Handel. Neben dem Gärtner freut sich darüber auch die Biene, denn der Krokus ist eine wichtige Bienenweide und Nahrungsquelle im neuen Jahr.

Crocus-vernus in Crocus vernus - der Garten-Krokus

Gepflanzt wird der Krokus am besten im Herbst, von September bis Oktober. Dabei wählt man optimalerweise einen sonnigen bis halbschattigen Standort und pflanzt die Knolle etwa 8 cm tief in ein gut durchlässiges Substrat, das im besten Fall einen eher sauren bis neutralen Ph-Wert hat, da der Krokus alkalische Standorten nicht sehr gut verträgt. Um eine naturnahe Gestaltung zu erreichen sollte man den Krokus möglichst in großen Gruppen pflanzen und mindestens 10 Pflanzen auf einem m² unterbringen.


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