Die Fächerzwergmispel

Die Fächermispel, Cotoneaster horizontalis, ist eine Zwergmispel aus der Familie der Rosengewächse, den Rosaceae, deshalb wird sie auch oft als Fächerzwergmispel bezeichnet. Sie ist wohl ursprünglich in Asien, vor allem in Westchina beheimatet, man findet die fast 100 verschiedenen Cotoneaster Arten allerdings auch in Europa oder Nordafrika. Man findet Sie in natürlicher Umgebung oft an sonnigen Standorten zwischen anderen strauchartigen Gehölzen.

Ein häufiger Standort ist beispielsweise der Waldrand, hier wächst die Fächermispel als sommergrüner Strauch mit einer Wuchshöhe von etwa 1 m, seltener werden aber auch Größen von fast 2 m beobachtet. Auffällig am Habitus von Cotoneaster horizontalis ist dabei der waagerechte Wuchs (daher die botanische Bezeichnung horizontalis, waagerecht) mit seiner zweidimensional anmutenden Verzweigung der Triebe, diese erinnern ein wenig an das Muster von stilisierten Fischgräten. Zunächst wächst der Strauch eher bodendeckend, im Alter zeigt er dann einen eher aufrechten Wuchs, mit weit bogig überhängenden Trieben. Das wechselständige Laub der Fächerzwergmispel ist ganzrandig, rundlich bis oval geformt und meist etwa 1 cm groß, wobei die Blattfärbung in der Regel dunkelgrün und leicht glänzend ist.

F Chermispel-cotoneaster-horizontalis in Die Fächerzwergmispel

Die Blüten der Fächermispel erscheinen meist im späten Frühling bis Anfang Sommer und zwar besonders zahlreich, dabei stehen sie manchmal einzeln aber manchmal auch paarig. Dabei sind sie charakteristisch für ein Rosengewächs zwittrig mit meist fünf Kelchblätter und fünf weißlich bis rötlich gefärbten Kronblättern. Die auffälligen roten Beeren erscheinen dann ab etwa August. Sie bleiben sehr lange am Holz haften und sind sehr dekorativ.

Genießbar und zum Verzehr geeignet sind die kleinen Beeren allerdings nicht, die Früchte und alle weiteren Pflanzenteile der Zwergmispeln gelten als schwach giftig. Nichtsdestrotrotz mach Cotoneaster horizontalis im Garten eine sehr drkorative Figur und kann sehr gut zur Flächenbegrünung benutzt werden, dafür bieten sich vor allem niedrige Mauern und Fassaden an. Der Standort sollte dabei sonnig gewählt werden und über ein frisches Substrat verfügen. Besonders viel Pflege braucht die Fächermispel nicht, außerdem ist sie gut frosthart, schnittverträglich und auch recht robust.


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