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	<description>Ein Garten- und Pflanzenblog</description>
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		<title>Der Rotpustelpilz</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Nectria]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/der-rotpustelpilz"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/02/rotpustelpilz2-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Rotpustelpilz" title="Rotpustelpilz" /></a>Die Gattung der Pustelpilze (Nectria), aus der Familie der Nectriaceae, beinhaltet einige Arten von Schlauchpilzen, aus der Ordnung der Hypocreales. Die Familienmitglieder der Nectriaceae leben in der Regel saprophytisch (d.h. sie ernähren sich von toten, oranischen Substanzen) oder auch parasitisch, also von anderen, lebenden Organismen wie den verschiedensten Pflanzenteilen zehrend. Ein besonders bekannter Vertreter der [...]]]></description>
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<p>Die Gattung der Pustelpilze (Nectria), aus der Familie der Nectriaceae, beinhaltet einige Arten von Schlauchpilzen, aus der Ordnung der Hypocreales. Die Familienmitglieder der Nectriaceae leben in der Regel saprophytisch (d.h. sie ernähren sich von toten, oranischen Substanzen) oder auch parasitisch, also von anderen, lebenden Organismen wie den verschiedensten Pflanzenteilen zehrend. Ein besonders bekannter Vertreter der Pustelpilze ist der Rotpustelpilz oder auch Nectria cinnabarina, den der ein oder andere sicher schon einmal im Garten gefunden hat, denn er ist weltweit recht zahlreich vertreten und verfügt über optisch sehr gut erkennbare Fruchtkörper mit auffälliger Färbung.</p>
<p>Wer ihn noch nicht im Garten gefunden hat muss nicht traurig sein, denn gärtnerisch ist der Rotpustelpilz als typischer Schwäche-Parasit bezeichnet und trotz seines lustigen Aussehens eher unerwünscht. Er befällt also vornehmlich geschwächte Pflanzen, deren natürliches Abwehrsystem negativ beeinträchtigt und so gegen das Eindringen des Erregers machtlos ist. Dies kann auf eine nicht fachgerechte Pflege der befallen Pflanze zurückzuführen sein, es gibt allerdings scheinbar auch Pflanzen, die besonders anfällig für den Rotpustelpilz sind. Neben einem falschen Standort der Pflanze ist vor allem ein unsachgemäßer Schnitt von Pflanzenteilen ein Erkrankungsrisiko, hier setzt der Rotpustelpilz besonders häufig an,</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/02/rotpustelpilz2.jpg" alt="Rotpustelpilz2 in Der Rotpustelpilz" width="300" height="250" /></p>
<p>vor allem bei Laubgehölzen wie Ahorn, Buche, Linde oder Kastanie, wobei man ihn insbesondere am Ahorn sehr oft entdecken kann, der besonders anfällig für ein Befall durch den Rotpustelpilz zu sein scheint. Hier dringt der Pilz in an Stellen mit verletzter Rinde in das Holz der Wirtspflanze ein, woher er vorwiegend als Saprobiont im Totholz agiert, was sich häufig durch Nekrosen und Absterbeerscheinungen äußert und laut <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zinnoberroter_Pustelpilz" title="Zinnoberroter Pustelpilz" target="_blank">Wikipedia</a> auch krebsartige Wucherungen verursachen kann. Die Fruchtkörper des Pilzes sind, wie schon bereits erwähnt, recht auffällig und sehen ein bisschen wie kleine Himbeeren, von etwa 2 mm  Größe aus. Der Pilz bildet außerdem oftmals auch eine ungleich auffälligere Nebenfruchtform, von leuchtend oranger Farbe aus.</p>
<p>Um eine Infektion mit dem unliebsamen Gast zu vermeiden empfiehlt es sich, das pflanzeneigene Abwehrsystem gegen Schädlinge zu stärken, bzw. eine Schwächung desselben zu unterlassen. Die erste Pflanzenschutzmaßnahme ist also die Auswahl einer robusten und bewährten Sorte, für die auch ein entsprechender Standort vorhanden ist. Nur wenn artgerechte Standortbedingungen (Licht, Nährstoffe, Wasser,&#8230;) vorliegen, kann sich eine Pflanze auch artgerecht entwickeln und ihr eigenes, natürliches Abwehrsystem gegen Schädlinge erfolgreich betreiben. Auch eine Überversorgung mit Nährstoffen ist nicht gut, eine Überdüngung mit Stickstoff (wird für den Aufbau von Biomasse benötigt) führt beispielsweise zu einem schwammigen Zellgewebe, was Pilzen das Eindringen in Pflanzeninnere erleichtert.</p>
<p>Wie bereits erwähnt ist auch der richtige Schnitt der Pflanze eine Voraussetzung für eine gesunde Pflanze. Jede Pflanze weist eine arttypische Schnittverträglichkeit vor und nur eine schnell verheiliende Schnittwunde minimiert das Infektionsrisiko. Schlecht ist hier vor allem der im Gärtnermillieu als &#8220;Vogelsitzholz&#8221; bekannte Stummel, den manch einer &#8220;vergisst&#8221; abzuschneiden. Hier findet der Rotpustelpilz einen perfekten Eingang ins Totholz, von dort kann er bis ins lebende Gewebe vordringen. Ein weiterer Tipp beim Rückschnitt ist das richtige Wetter: Da die meisten Pilzsporen nur bei feuchtem Wetter unterwegs sind, kann man vorsichtigerweise bei trockenem Wetter schneiden.</p>
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		<title>Die Gartenhortensie</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Bauerngarten]]></category>
		<category><![CDATA[Gehölz]]></category>
		<category><![CDATA[Hortensie]]></category>
		<category><![CDATA[Hortensiengewächse]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrangea]]></category>
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		<category><![CDATA[sommergrün]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/die-gartenhortensie"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/Gartenhortensie-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Gartenhortensie" title="Gartenhortensie" /></a>Sie darf in keinem Bauerngarten fehlen und auch Nicht-Gärtner können sie in der Regel treffsicher bestimmen, denn in ihrer Erscheinung sind sie in der mannigfaltigen Welt der Pflanzen einigermaßen einzigartig: Die Hortensien und speziell die Gartenhortensie oder auch Bauernhortensie, botanisch Hydrangea macrophylla. Sie gehört, wie könnte es anders sein, in die Familie der Hortensiengewächse, den [...]]]></description>
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<p>Sie darf in keinem Bauerngarten fehlen und auch Nicht-Gärtner können sie in der Regel treffsicher bestimmen, denn in ihrer Erscheinung sind sie in der mannigfaltigen Welt der Pflanzen einigermaßen einzigartig: Die Hortensien und speziell die Gartenhortensie oder auch Bauernhortensie, botanisch Hydrangea macrophylla. Sie gehört, wie könnte es anders sein, in die Familie der Hortensiengewächse, den Hydrangeaceae. Der botanische Name bezeichnet diese Art von Hortensie dabei recht gut, &#8220;macrophylla&#8221; setzt sich zusammen aus &#8220;macro&#8221; (=groß) und &#8220;phyllis&#8221;, was griechisch ist und soviel wie Blatt, aber auch Blütenblatt heissen kann.</p>
<p>Wie man das nun auch übersetzt, die Bauernhortensie besitzt beides, große Laubblätter und große Blütenblätter. Ursprünglich stammt die Hortensie wohl aus Japan, Ende des 17. Jahrhunderts wurde sich jedoch nach Europa importiert und seitdem als Gartenpflanze kultiviert und gezüchtet. Hier macht sie mit ihrem hübschen Habitus und vor allem duch ihre schönen Blüten eine gute Figur im Beet, entweder solitär oder aber auch in Gruppen. Sie wird etwa 1 m hoch, manchmal auch etwas größer, und wächst als buschiger Strauch, das typische Hortensienlaub steht dabei wechselständig und ist sommergrün.</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/Gartenhortensie.jpg" alt="Gartenhortensie in Die Gartenhortensie" width="300" height="250" /></p>
<p>Dabei sind die Laubblätter in der regel fast 15 cm groß, elliptisch geformt, mit einer deutlichen Spitze, der Blattrand ist gut sichtbar gezähnt. Im Sommer erscheinen dann die Blüten der Gartenhortensie, dabei handelt es sich um großblumige Doldenrispen, mit den für Hortensien sehr typischen, großen Randblüten, die von weitem ein bisschen an die altmodischen Badehauben einiger Senioren erinnern. Besonders auffällig ist dabei die Färbung der Hortensienblüten, die von rosa über violett, bis hin zu blau gefärbt sind, wobei die Färbung durch den PH-Wert des Substrates bestimmt wird. Ein leicht basischer PH-Wert sorgt für eher blaue Blüten, je saurer das Substrat wird, desto roter werden die Blüten.</p>
<p>Die Blüten der Hortensien erscheinen übrigens nur am mehrjährigfen Holz, wobei die Blütenknospen allerdings schon am einjährigen Holz angelegt werden, daher empfiehlt es sich, nach der Blüte lediglich die verblüten Blüten abzuschneiden. Ein weiterer Rückschnitt kappt vermutlich die Blütenansätze des nächsten Jahres, sodass die Hauptdekoration der Gartenpflanze im nächsten Sommer ausbleiben würde. Abgeschnittene Blüten eignen sich übrigens sehr gut für dekorationszwecke, da sich sehr lange halten und ohne Probleme getrocknet werden können.</p>
<p>Der Standort der Gartenhortensie sollte ein eher halbschattiger sein, hier kommt die Hortensie bestens zurecht und ist ein wertvoller Lückenfüller an Standorten, an denen anderen Blütengehölze versagen. Der PH-Wert kann je nach gewünschter Blütenfarbe gewählt werden, saure Böden und damit rötliche Blüten funktionieren allerdings erfahrungsgemäß ein wenig besser. Da die Blüten der Gartenhortensie übrigens keine fruchtbaren Früchte hervorbringen, beschränkt sich eine Vermehrung auf das Setzen von Stecklingen. Dafür schneidet man am besten im Sommer ein paar junge Triebe ab (etwa 10cm) und pflanzt diese in ein nährstoffarmes Substrat.</p>
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		<title>Die Große Brennnessel</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 13:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Brennnessel]]></category>
		<category><![CDATA[Brennnesselgewächse]]></category>
		<category><![CDATA[Schmetterling]]></category>
		<category><![CDATA[Urtica]]></category>
		<category><![CDATA[Urticaceae]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/die-grose-brennnessel"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/Große-Brennnessel-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Große Brennnessel" title="Große Brennnessel" /></a>Ein weiterer, sehr populärer Gartenbewohner pflanzlicher Natur, ist die Große Brennnessel, die botanisch als Urtica dioica bezeichnet und in die Familie der Brennnesselgewächse, den Urticaceae, eingeordnet wird. Die Brennnesselgewächse sind sozusagen eine kleine Großfamilie der Pflanzenwelt und umfassen mehr als 2500 verschiedene Arten von Brennnesseln, wobei die Große Brennnessel Urtica dioica wohl die populärste Art [...]]]></description>
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<p>Ein weiterer, sehr populärer Gartenbewohner pflanzlicher Natur, ist die Große Brennnessel, die botanisch als Urtica dioica bezeichnet und in die Familie der Brennnesselgewächse, den Urticaceae, eingeordnet wird. Die Brennnesselgewächse sind sozusagen eine kleine Großfamilie der Pflanzenwelt und umfassen mehr als 2500 verschiedene Arten von Brennnesseln, wobei die Große Brennnessel Urtica dioica wohl die populärste Art ist, aber sie macht ihrem Namen ja bekanntlich auch alle Ehre. Man findet sie laut <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Brennnessel" title="Brennnessel bei Wikipedia" target="_blank">Wikipedia</a> auf der gesamten nördlichen Halbkugel, nur nicht in den arktischen Regionen.</p>
<p>Wer die Brennnessel kennt, der weiss, dass die krautige Pflanze gut und gerne 3 Meter groß werden kann und jeder hat bestimmt schonmal einen der riesigen Horste beobachten können, die durch die Ausläufer der Brennnesseln entstehen. Aus ihnen wachsen neue Triebe, die von einer charakteristisch kantigen Form und zudem dicht mit kieselsäurehaltigen Brennhaaren besetzt sind, die unangenehm und erfahrungsgemäß recht ausdauern brennen, wenn man sie berührt. An diesen meist unverzweigten Trieben steht das herzförmige Laub und zwar kreuzgegenständig, wobei der Blattrand auffällig gesägt ist. </p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/Große-Brennnessel.jpg" alt="Gro E-Brennnessel in Die Große Brennnessel" width="300" height="250" /></p>
<p>Die Blütezeit der Großen Brennnessel dauert recht lang und liegt irgendwo zwischen Ende Juni bis Ende Oktober. Dann zeigen sich sowohl weibliche, als auch männlich Blüten, allerdings an verschiedenen Pflanzen, denn die Große Brennnessel gehört zu den zweihäusigen Pflanzen, die beiden geschlechter wohnen also sozusagen in zwei verschiedenen Häusern <img src='http://muscus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="Icon Wink in Die Große Brennnessel" class='wp-smiley' /> . Die weiblichen Blüten sind dabei hängend, während die männlichen Blüten aufrecht stehen. Im Oktober reifen nach einer erfolgreichen Bestäubung dann die Früchte, die mit dem meschlichen Auge schon fast nicht mehr erkennbar sind: Sie werden nur etwa 1 mm groß und sind nicht besonders schwer, dadurch verbreiten sich schnell über Luft-, Wasser-, und &#8220;Fell&#8221;-Wege.</p>
<p>Auch wenn der direkte Kontakt mit der eigentlich recht hübschen Brennnessel nicht gerade angenehm ist, handelt es sich bei ihr nicht um ein &#8220;Unkraut&#8221;, also um eine unerwünschte Pflanze, die man aus seinem Garten entfernen muss: Bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass die Große Brennnessel vielen Schmetterlingsraupen als Nahrungsquelle dient, einige Schmetterlinge (beispielsweise der Kleiner Fuchs oder das Tagpfauenauge) ernähren sich sogar ausschließlich von ihnen. Möchte man einen naturnahen Garten gestalten, ist die Brennnessel also sogar ein hervorragendes Kraut, um den Garten zu beleben und hübschen Tierchen einen Lebensraum zu schaffen.</p>
<p>Konsumieren kann man Urtica dioicaübrigens auch als Mensch in Form von Tee oder dem guten, alten Wildgemüse-Salat, außerdem wird die Große Brennnessel auch zur Gewinnung von Naturfasern im großen Stil angebaut. Auch für den Landschafts- und Hobbygärtner ist die Brennnessel noch von weiterem Nutzen, denn aufgrund der in der Pflanze enthaltenen Säure lassen sich wirksame Laugen gegen beispielsweise Blattläuse herstellen. Zudem zeigt das auftreten von Brennnesseln im Garten ein stickstoffhaltiges Substrat an, was für eine &#8220;artgerechte&#8221; Beetgestaltung von Nutzen ist.</p>
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		<title>Der Sechzehnfleckige Marienkäfer</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 15:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Insekt]]></category>
		<category><![CDATA[Käfer]]></category>
		<category><![CDATA[Marienkäfer]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/der-sechzehnfleckige-marienkafer"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/Sechzehnfleckiger-Marienkäfer-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Sechzehnfleckiger Marienkäfer" title="Sechzehnfleckiger Marienkäfer" /></a>Es gibt wohl keinen beliebteren einheimischen Käfer als den guten, alten Marienkäfer. Die kleinen Kerlchen sind nicht zuletzt wegen ihrer Kenntnisse in der Blattlausjagd im heimischen Garten sehr beliebt und mit ihrem roten Flügeln und schwarzen Punkten erkennt man sie sofort und jeder hat schonmal einen gefunden und vom Finger fliegen lassen. Eine Vertreter der [...]]]></description>
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<p>Es gibt wohl keinen beliebteren einheimischen Käfer als den guten, alten Marienkäfer. Die kleinen Kerlchen sind nicht zuletzt wegen ihrer Kenntnisse in der Blattlausjagd im heimischen Garten sehr beliebt und mit ihrem roten Flügeln und schwarzen Punkten erkennt man sie sofort und jeder hat schonmal einen gefunden und vom Finger fliegen lassen. Eine Vertreter der Marienkäfer, den Coccinellidae, der jedoch nicht allzu häufig anzutreffen ist, ist der Sechzehnfleckige Marienkäfer, Halyzia sedecimguttata, obwohl er optisch quasi noch etwas auffälliger als die meisten seiner Familienmitglieder daherkommt:</p>
<p>Wie die Verwandtschaft ist auch der Sechzehnfleckige Marienkäfer, der manchmal auch Sechzehnfleckiger Pilz-Marienkäfer genannt wird, etwa einen halben Zentimeter groß, mit dem für Marienkäfer typischen, bulligen Körper und den schwarzen Augen. Außer den Augen gibt es dann allerdings keine Übereinstimmungen mehr, jedenfalls keine farblichen: Ihr gesamter Körper ist sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite hellbraun bis orange gefärbt und statt der sonst üblichen schwarzen Punkte auf den Deckflügeln besitzt Halyzia sedecimguttata weiße Punkte und zwar, wie der Name bereits erahnen lässt, 16 an der Zahl, also 8 Punkte auf jedem Deckflügel.</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/Sechzehnfleckiger-Marienkäfer.jpg" alt="Sechzehnfleckiger-Marienk Fer in Der Sechzehnfleckige Marienkäfer" width="300" height="250" class="alignnone size-full wp-image-842" /></p>
<p>Zudem kann man den Sechzehnfleckigen Marienkäfer an einer hellen Linie längs der Flügeldeckennaht erkennen, außerdem sind die Fühler wie auch die Beinchen in der Körperfarbe gefärbt. Man geht davon aus, dass dieses, für den Menschen eher niedlich wirkende Aussehen, Teil einer Verteidigungsstrategie des Marienkäfers gegen Feinde ist, denen durch die Warnfarben Gefährlichkeit vorgegaukelt werden soll. Der Fachmann spricht hier von Mimikry. Sollte sich ein erfahrener Jäger (beispielsweise Laufkäfer oder Raubwanzen) davon jedoch nicht täuschen lassen, können sich Marienkäfer bekanntlich verblüffend überzeugend tot stellen und zudem ein gelbliches Sekret absondern, welches übel riecht und noch übler schmecken soll&#8230;</p>
<p>Man findet den Sechzehnfleckige Marienkäfer fast in der gesamten Alten Welt, also in weiten Teilen Europas, Nordafrikas bis zum Südrand der Sahara und Asiens. Dort lebt er bevorzugt in Laub- und Mischwäldern und ist besonders oft in der Flugzeit von April bis Oktober zu beobachten, in Nadelwäldern findet man ihn hingegen nur selten. Das mag daran liegen, dass der Sechzehnfleckige Marienkäfer als ausschließliche Nahrungsquelle auf den Mehltau von Blättern angewiesen ist, und Mehltau findet man (soweit ich weiss) nicht auf Nadelgehölzen. Aus demselben Grund ist der Käfer übrigens bei allen Gärtnern ein gern gesehener Gast, denn ein gemeinsamer Feind vereint ja bekanntlich.</p>
<p>Da sich auch die Larven des Marienkäfers mit den weißen Punkten fast ausschließlich von Mehltaupilzen ernähren ist es ratsam, einen Befall bis zu einem bestimmten Ausmaß zu tolerieren, um so den Lebensraum der niedlichen wie nützlichen Tiere zu erhalten. Der Einsatz von Fungiziden schadet womöglich dem Käfer, nichtzuletzt da eine erfolgreiche Bekämpfung des Mehltaubefalls dem Marienkäfer die Nahrungsgrundlage entzieht. Und wer will das diesem sympathischen Gartenbewohner schon antun?</p>
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		<title>Der Sklerotien-Porling</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 12:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/der-sklerotien-porling"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/Sklerotien-Porling-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Sklerotien-Porling" title="Sklerotien-Porling" /></a>Wer einen naturnahen Garten sein Eigen nennt oder des Öfteren im Wald spazieren geht, der kennt vielleicht einen hübschen Totholzbewohner, der in mediterranen und gemäßigten Gebieten der Nördlichen Halbkugel verbreitet ist, jedoch nicht allzu oft auftaucht: Den Sklerotien-Porling Polyporus tuberaster, manchmal auch Sklerotien-Stielporling genannt. Dies ist ein Pilz, genauer gesagt ein Ständerpilz, aus der Familie [...]]]></description>
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<p>Wer einen naturnahen Garten sein Eigen nennt oder des Öfteren im Wald spazieren geht, der kennt vielleicht einen hübschen Totholzbewohner, der in mediterranen und gemäßigten Gebieten der Nördlichen Halbkugel verbreitet ist, jedoch nicht allzu oft auftaucht: Den Sklerotien-Porling Polyporus tuberaster, manchmal auch Sklerotien-Stielporling genannt. Dies ist ein Pilz, genauer gesagt ein Ständerpilz, aus der Familie der Porlingsartigen Pilzen, den Polyporaceae, der als Saprobiont von totem organischen Material lebt.</p>
<p>Damit ist er und viele seiner Mitstreiter sozusagen die Müllabfuhr des Waldes und für das Recycling von umgestürzten und morschen Bäumen zuständig, dabei scheint er sich einigermaßen auf den Verzehr von Eichen und Buchen spezielisiert zu haben, denn hier trifft man ihn besonders häufig. Hier erkennt man ihn an seiner typischen Pilzartigen Erscheinung, das heisst man sieht in Regel nur die gestielten Fruchtkörper mit dem charakteristischen Hut. Das eigentliche Pilzgeflecht des Sklerotien-Porlings liegt (wie bei den meisten Pilzen) verborgen im Substrat, wobei der Pilz hier eine kleine Besonderheit zu bieten hat, die Sklerotien, aber dazu später mehr. Zunächst sei erst einmal das hübsche Äußere des Pilzes beschrieben:</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/Sklerotien-Porling.jpg" alt="Sklerotien-Porling in Der Sklerotien-Porling" width="300" height="250" class="alignnone size-full wp-image-809" /></p>
<p>Der Fruchtkörper des Sklerotien-Porling ist wie gesagt in Stiel und Hut unterteilt, wobei sich die Form und das Aussehen des Hutes mit zunehmendem Alter des Pilzes verändert: Zunächst ist der Hut nahezu rund, flach gewölbt mit einem mittig angebrachten Stiel, später ist der Hut eher trichterförmig und oftmals mit einem exzentrisch sitzenden Stiel (wie auch bei dem von mir gefundenen Exemplar auf dem Bild). Sowohl Stiel als auch die Unterseite des Hutes des Fruchtkörpers sind weißlich bis leicht cremefarben gefärbt, während die Oberseite des Hutes meist gelblich bis ockerfarben geschuppt erscheint. Der Hut kann dabei bis zu 15 cm durchmessen, was aber nur bei entsprechend alten Exemplaren mit guter Nahrungsgrundlage möglich ist.</p>
<p>Und nun zur Besonderheit des Sklerotien-Porlings: Wie der Name schon sagt, bildet der Sklerotien-Porling manchmal Sklerotien, aus denen direkt die Fruchtkörper erscheinen können. Ein Sklerotium ist dabei eine Art Dauerform, die sich in einem fest verflochtenen und geballten Myzel, mit darin eingeschlossener Erde äußert. Diese feste Mycelmasse kann sowohl anhaltende Kälte als auch langen Trockenheitsperioden widerstehen und stellt wahrscheinlich eine Art von Speicherorgan dar, auf das der Pilz nach der Zersetzung zurückgreifen kann. Gebildet werden diese Sklerotien, auch Pilzsteine genannt, scheinbar nicht an allen Standorten gebildet, wahrscheinlich findet man sie bei Polyporus tuberaster eher an trockenen und warmen Standorten.</p>
<p>Wie viele seiner Ständerpilz-Kollegen (die meisten Speisepilze, die gesammelt werden können, sind Ständerpilze) ist übrigens auch der Sklerotien-Porling essbar, zu den gängigen Speisepilzen zählt man ihn allerdings nicht gerade, auch wenn der Geschmack recht mild sein soll. Wer ihn unbedingt probieren möchte, sollte dies nur nach einer 100%ig zweifelsfreien Identifiktation tun, im besten Fall verwechselt man den Pilz mit dem recht ähnlichen, jedoch viel größer werdenden Schuppigen Porling, der dann glücklicherweise ebenfalls essbar und ungefährlich wäre, jeder weiss jedoch, dass es auch gefährlichere Pilze gibt&#8230;</p>
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		<title>Die Weinbergschnecke</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Schnecke]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/die-weinbergschnecke"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/weinbergschnecke1-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Weinbergschnecke" title="Weinbergschnecke" /></a>Sie ist wohl die größte einheimische Schnecke mit Gehäuse und fast jeder kennt sie und hat sie schon einmal gesehen: Die Weinbergschecke, Helix pomatia. Diese Landlungenschnecke gehört systematisch in die Familie der Helicidae und ist in ganz Mitteleuropa verbreitet, wo man sie aufgrund ihrer Größe sehr gut mit bloßem Auge entdecken kann: Ein ausgewachsenes Exemplar [...]]]></description>
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<p>Sie ist wohl die größte einheimische Schnecke mit Gehäuse und fast jeder kennt sie und hat sie schon einmal gesehen: Die Weinbergschecke, Helix pomatia. Diese Landlungenschnecke gehört systematisch in die Familie der Helicidae und ist in ganz Mitteleuropa verbreitet, wo man sie aufgrund ihrer Größe sehr gut mit bloßem Auge entdecken kann: Ein ausgewachsenes Exemplar ist bis zu 10 cm lang und besitzt ein circa 6 cm großes Haus, das macht unterm Strich rund 30 g Weinbergschnecke&#8230; </p>
<p>Wer jetzt an den Verzehr der Tierchen denkt sollte wissen, dass die sympathische Weinbergschnecke in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Naturschutz steht und in Deutschland nach Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung sogar „besonders geschützt“ ist. Weinbergschnecken im heimischen Garten sind daher eine absolute Bereicherung, zumal man die Schnecken auch nicht als ernstzunehmenden Schädling fürchten muss: Der Einsatz von Giften und Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft und im Privatgarten hat den natürlichen Bestand dazu bereits zu stark dezimiert. Dennoch findet man ab und zu schon mal ein Exemplar und kann sich an der faszienierenden Lebensweise der Weichtiere erfreuen:</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2012/01/weinbergschnecke1.jpg" alt="Weinbergschnecke1 in Die Weinbergschnecke" width="300" height="250" /></p>
<p>Wie die meisten Schnecken bewegt sich auch die Weinbergschnecke mit Hilfe ihres sehr beweglichen Fußes, wobei ihre Kriechsohle über eine glitschige Spur von Schneckenschleim gleitet. Auch die Fühler der Weinbergschnecke funktionieren wie die anderer Artgenossen: Die Schnecke besitzt jeweils zwei kleinere Fühler am Kopf und zwei etwas größere weiter oben, wobei die größeren Fühler jeweils ein Auge tragen. Diese können bei Berührung eingezogen werden, so wie sich auch der Gesamt Körper der Weinbergschnecke in das Gehäuse eingezogen werden kann, beispielsweise bei großer Gefahr oder während der Winterruhe. Ja, richtig gelesen, Weinbergschnecken halten Winterruhe, bzw. sie verfallen in eine Art Kältestarre:</p>
<p>Bevor sich die meisten krautigen Pflanzen und Stauden, die auf dem Speiseplan der Weinbergschnecke stehen, in die Erde zurückziehen, frisst sich die Schnecke nochmal einen ordentlichen Energievorrat an, verscharren sich mit Hilfe ihres Kriechfußes in die Erde und ziehen sich in ihr Haus zurück. Die Öffnung der Schale wird dann mit einem Kalkdeckel verschlossen, der oft pergamentartig dünn und auch nicht gerade der stabilste ist. Den dazu notwendigen Kalk findet Helix pomatia in ihrem Lebensraum, je größer das Angebot, desto stabiler das Häusschen und der Kalkdeckel im Winter. Das ganze Prozedere kann die Weinbergschnecke übrigens auch bei großen Trockenperioden und Wassermangel durchführen, um die Verdunstung einzudämmen. Hierbei spricht man dann von einem Trockenschlaf.</p>
<p>Weinbergschnecken sind übrigens nicht entweder weiblich oder männlich, sondern beides gleichzeitig: Aufgrund ihrer zwittrigkeit produzieren alle Exemplare sowohl männliche als auch weibliche Keimzellen, allerdings können sie sich nicht selbst befruchten, für Nachwuchs sind also zwei Schnecken nötig. Diese paaren sich, indem sie sich sozusagen Fuß-an-Fuß aufrichten, dann rammen sie sich gegenseitig einen sogenannten Liebespfeil in den Fuß, was den Erfolg des Paarungsaktes durch ein anregendes Sekret steigern soll. Etwa einen Monat später gibt es dann etwa 50 Eier, die in der Erde versteckt und abgelegt werden. Hieraus schlüpfen dann später die Jungschnecken, von denen es allerdings nur etwa 5% schaffen, auszuwachsen.</p>
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		<title>Das Graue Heiligenkraut</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 15:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Asteraceae]]></category>
		<category><![CDATA[Halbstrauch]]></category>
		<category><![CDATA[immergrün]]></category>
		<category><![CDATA[Korbblütler]]></category>
		<category><![CDATA[Santolina]]></category>
		<category><![CDATA[Steingarten]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/das-graue-heiligenkraut"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2011/12/heiligenkraut-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Heiligenkraut" title="Heiligenkraut" /></a>Eine Pflanze, die zumindest von ihrem Namen her sehr gut in die winterliche Weihnachtszeit passt, ist das Graue Heiligenkraut, botanisch auch als Santolina chamaecyparissus bekannt und aus der Familie der Korbblütler (den Asteraceae) stammend. Neben dem Namen hat auch die optische Erscheinung dieses Halbstrauches durchaus etwas winterliches, wenn man die weißgraue Färbung des Laubes mit [...]]]></description>
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<p>Eine Pflanze, die zumindest von ihrem Namen her sehr gut in die winterliche Weihnachtszeit passt, ist das Graue Heiligenkraut, botanisch auch als Santolina chamaecyparissus bekannt und aus der Familie der Korbblütler (den Asteraceae) stammend. Neben dem Namen hat auch die optische Erscheinung dieses Halbstrauches durchaus etwas winterliches, wenn man die weißgraue Färbung des Laubes mit Raureif, Frost oder Schnee assoziieren möchte.</p>
<p>Ansonsten hat die Pflanze selbst wohl nicht viel für die kalte Jahreszeit übrig, was sich durch das übrige Erscheinungsbild und auch ihren natürlich Lebensraum vermuten lässt: Ihr Laub errinnert an das einer Zypresse des Mittelmeerraumes, daher wohl auch der botanische Artenname chamaecyparissus, was so viel wie zypressenartig bedeutet. Auch der natürliche Standort des Heiligenkrautes ist eher mediterran, besonders gut gedeiht die Pflanze nämlich an sonnigen, trockenen und warmen Orten, trotzdem ist sie allerdings resistent gegen leichte Fröste. Deshalb macht sich sich besonders gut im heimischen Steingarten, wo sie besonders in Trockenmauern aus Naturstein ein gern gesehener Gartenbewohner ist.</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2011/12/heiligenkraut.jpg" alt="Heiligenkraut in Das Graue Heiligenkraut" width="300" height="250" /></p>
<p>Hier wächst das Graue Heiligenkraut als immergrüner Halbstrauch und wird dabei etwa kniehoch. An der Basis verholzen die meist reich verzweigten Trieb, während die Triebspitzen von weicher, krautartiger Natur sind. Die kleinen Blätter des Strauches sind, wie bereits erwähnt, weißgrau bis silbrig gefärbt und fühlen sich fast gummiartig an. Sie sind rollenartig geformt und verströmen einen starken Duft. Die gelben Blüten blühen ab Juli.</p>
<p>Das graue Heiligenkraut macht nicht nur im heimischen Steingarten eine gute Figur, aufgrund des aromatischen Duftes abgeschnittener Triebe eignet sie sich nämlich auch hervorragend als Repellentium gegen Motten und andere lästige Insekten, außerdem sind die Triebe auch zum Räuchern sehr beliebt. Manch einer behauptet zudem, das Graue Heiligenkraut sei ein wirksames Mittel gegen Entzündungen aller Art, verläßliche Quellen sind mir da allerdings nicht bekannt, vielleicht bedarf es zu dieser Fähigkeit ja auch ein ausreichendes Maß an Heiligkeit, was möglicherweise nicht bei jedem Anwender erfüllt ist&#8230;</p>
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		<title>Flacher Lackporling &#8211; Ganoderma applanatum</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 11:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Lackporling]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Schädling]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/flacher-lackporling-ganoderma-applanatum"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2011/10/flacher-lackporling-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Der Flache Lackporling" title="Flacher Lackporling" /></a>Während die Pflanzen sich auf den Winter vorbereiten und beginnen sich zurückzuziehen, stehen jetzt die sonst meist unsichtbaren Bewohner von Wald und Garten in voller Blüte: Herbstzeit ist Pilzzeit und vor allem in den Monaten von August bis Oktober kann man viele verschiedene Fruchtkörper von den unterschiedlichsten Pilzarten beobachten. Pilze wurden früher dem Reich der [...]]]></description>
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<p>Während die Pflanzen sich auf den Winter vorbereiten und beginnen sich zurückzuziehen, stehen jetzt die sonst meist unsichtbaren Bewohner von Wald und Garten in voller Blüte: Herbstzeit ist Pilzzeit und vor allem in den Monaten von August bis Oktober kann man viele verschiedene Fruchtkörper von den unterschiedlichsten Pilzarten beobachten. Pilze wurden früher dem Reich der Pflanzen zugeordnet, heutzutage sieht man in ihnen jedoch Vertreter eines eigenen Reiches.</p>
<p>Ein sehr häufig anzutreffender Pilz ist der Flache Lackporling (Ganoderma applanatum) aus der Ordnung der Porenpilze, der vor allem in Laub- oder Mischwäldern sein &#8220;Unwesen&#8221; treibt: Er ist ein parasitär lebender Pilz, mit einem recht breiten Wirtsspektrum, der vor allem jedoch Laubgehölze befällt. Besonders gerne mag er scheinbar Rotbuchen, denn hier findet man ihn sehr oft, nicht nur am lebenden Exemplar, sondern oftmals auch am Totholz. Der Flache Lackporling ist nämlich in der Lage, seinen Wirt auch nach dem Ableben zu verwerten, sozusagen ein echter Allrounder. Die Fruchtkörper des Flachen Lackporlings sind übrigens mehrjährig und können daher zu jeder Jahreszeit gefunden werden, auch ich habe fast auf Anhieb einen entdecken können:</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2011/10/flacher-lackporling.jpg" alt="Flacher-lackporling in Flacher Lackporling - Ganoderma applanatum" width="300" height="248" /></p>
<p>Der Hut des Fruchkörpers wird meist etwa 30 cm breit und sitzt direkt am Holz, ohne einen Stiel. Seine Oberfläche ist unregelmäßig gewölbt und in der Regel braun bis dunkelbraun, manchmal auch eher gräulich gefärbt. Besonders charakteristisch ist dabei jedoch die Hutunterseite des flachen Lackporlings, die auffällig reinweiß gefärbt ist und sich somit in einem relativ scharfen Übergang und deutlich von Hutoberseite absetzt.</p>
<p>Das Fruchtfleisch des Pilzes ist nicht gerade das, was man sich unter der schmackhaft klingenden Bezeichnung &#8220;Fruchtfleisch&#8221; vorstellen wird, die Konsistenz ist nämlich alles andere als fruchtig, vielmehr gleicht sie einem Stück aufgeweichten, zähen Sperrholzes. Zwar wird der Flache Lackporling scheinbar zu Heilzwecken verwendet, er soll allerdings abscheulich schmecken und gilt deshalb als ungenießbar.</p>
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		<title>Die Totenkopfschwebfliege</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 21:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Fliege]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Insekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwebfliege]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/die-totenkopfschwebfliege"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2011/10/totenkopfschwebfliege-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Totenkopfschwebfliege" title="Totenkopfschwebfliege" /></a>Heute war ich im Wald spazieren und habe einen kleinen Betrüger getroffen, den wohl fast jeder kennt und manch einer ist ihm vielleicht sogar schon einmal auf den Leim gegangen. Die Rede ist von der Totenkopfschwebfliege, Myathropa florea, die manchmal auch als Gemeine Dolden-Schwebfliege bezeichnet wird. Diese Fliege ist eine Art aus der Familie der [...]]]></description>
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<p>Heute war ich im Wald spazieren und habe einen kleinen Betrüger getroffen, den wohl fast jeder kennt und manch einer ist ihm vielleicht sogar schon einmal auf den Leim gegangen. Die Rede ist von der Totenkopfschwebfliege, Myathropa florea, die manchmal auch als Gemeine Dolden-Schwebfliege bezeichnet wird. Diese Fliege ist eine Art aus der Familie der Schwebfliegen und tatsächlich völlig ungefährlich, auch wenn sie einer Biene oder Wespe sehr ähnlich sieht. </p>
<p>Diese Ähnlichkeit ist sozusagen evolutionäre Absicht und von der Schwebfliege durchaus erwünscht, da die Verwechslungsgefahr für sie nur Vorteile hat: Statt einer harmlosen Fliege geht sie bei ihren natürlichen Feinden oftmals als gefährliche Wespe, Biene oder Hornisse durch, und da überlegt man sich eine Attacke zweimal. Diese Form der Tarnung ist übrigens nicht nur unter den Schwebfliegen, sondern weit verbreitet, auch unter vielen Vertretern der Pflanzenwelt. Der Biologe spricht bei dieser Überlebensstrategie von Mimikry. Neben der Kopie der schwarz-gelben Warnfarben der stechenden Wespen, hat die in Europa weit verbreitete Totenkopf-Schwebfliege jedoch noch eine kleine optische Besonderheit zu bieten, der Name gibt da schon einen kleinen Tip und auf dem Bild sieht man&#8217;s schon&#8230;</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2011/10/totenkopfschwebfliege.jpg" alt="Totenkopfschwebfliege in Die Totenkopfschwebfliege" width="300" height="248" /></p>
<p>Die Totenkopfschwebfliege heißt nämlich Totenkopfschwebfliege, weil sie auf dem Mesonotum (das heißt soviel wie &#8220;Mittelrücken&#8221;.) eine besondere Zeichnung trägt, die dem menschlichen Auge einem Totenkopf sehr ähnlich erscheint und wohl auch von dem ein oder anderen Insekt verwechselt wird. Trotz ihres recht martialischen Aussehens sind die Totenkopf-Schwebfliegen, wie bereits erwähnt, absolut friedfertige Tiere.</p>
<p>Dazu sind sie Vegetarier und ernähren sich in erwachsenem Alter ausschließlich von Nektar, den sie in den Blüten der verschiedensten Pflanzen sammeln. Das macht die Totenkopfschwebfliege zu einem wichtigen Bestäuber-Insekt, das zur generativen Vermehrung von beispielsweise Brombeeren, Hartriegeln und vielen anderen heimischen Pflanzenarten beiträgt und somit in unserem Ökosystem eine wichtige Rolle übernimmt, was sie besonders schützenswert macht. Zudem ist es ganz unterhaltsam die Fliegen zu betrachten, jetzt wo man die kleinen, sympathischen Insekten-Kolibris nicht mehr fürchten und keine Angst mehr vor fiesen Stichen haben muss&#8230;</p>
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		<title>Der Bergmolch</title>
		<link>http://muscus.de/der-bergmolch</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 20:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Amphibien]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Molch]]></category>
		<category><![CDATA[Salamander]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanzlurch]]></category>
		<category><![CDATA[Teich]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://muscus.de/der-bergmolch"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2011/10/bergmolch-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Bergmolch" title="Bergmolch" /></a>Heute bin ich bei der Gartenarbeit auf einen sympathischen Bewohner des örtlichen Kompost-haufens gestoßen, hier war nämlich ein kleiner Bergmolch auf der Suche nach einem geeigneten Quartier für die Winterstarre, bis er von mir geweckt wurde. Der Bergmolch (Ichthyosaura alpestris) ist eine Amphibie aus der Ordnung der Schwanzlurche und ist in vielen Teilen Europas beheimatet, [...]]]></description>
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<p>Heute bin ich bei der Gartenarbeit auf einen sympathischen Bewohner des örtlichen Kompost-haufens gestoßen, hier war nämlich ein kleiner Bergmolch auf der Suche nach einem geeigneten Quartier für die Winterstarre, bis er von mir geweckt wurde. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bergmolch" title="Bergmolch" target="_blank">Bergmolch</a> (Ichthyosaura alpestris) ist eine Amphibie aus der Ordnung der Schwanzlurche und ist in vielen Teilen Europas beheimatet, vor allem in hügeligen und bergigen Wäldern, die über eine &#8220;Wasseranbindung&#8221; verfügen. </p>
<p>Wie die meisten anderen, als Molche bezeichneten Amphibien, lebt nämlich auch der Bergmolch außerhalb der Laichzeit an Land, während er seine Jugend und die Laichzeit im Wasser verbringt, da trifft es sich gut, einen kleinen Tümpel in der Nähe zu haben. Ein kleiner Gartenteich und der nahegelegene, warme Komposthaufen scheinen da eine gute Kombination zu sein. Hier kann der Bergmolch ab April sein Sommerquartier im Wasser beziehen und laichen, überwintert wird dann, wie bereits erwähnt, an Land. Während der verschiedenen Jahreszeiten ziert den Bergmolch jeweils ein anderes Äußeres, angepasst an den entsprechen Lebensraum: Während des Landganges erscheint der Molch recht unauffällig (hier wird ja auch fast nur gepennt <img src='http://muscus.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt="Icon Cool in Der Bergmolch" class='wp-smiley' /> ), mit einer dunklen Oberseite und einer versteckten, aber leuchtend orange gefärbten Unterseite.</p>
<p style="float: right; padding-left: 20px;"><img src="http://muscus.de/wp-content/uploads/2011/10/bergmolch.jpg" alt="Bergmolch in Der Bergmolch" width="300" height="258" /></p>
<p>Wenn es dann zum Laichen ins Wasser geht, wird statt der Landtracht die Wassertracht angelegt. Dann ist der etwa 10 Zentimeter lange Molch am Rücken blau gefärbt, während die Flanken schwarz-weiß punktiert und zum Bauch mit einem blauen Streifen abgesetzt sind. Der Rückenkamm gelblich-schwarz getupft. Der weibliche Molch ist dabei eher dunkelgrau-braunlichgefärbt und nicht so stark punktiert. Die Unterseite ist bei beiden Geschlechtern orange gefärbt.</p>
<p>An Land, wo man ihn als Mensch gewöhnlicherweise antrifft, ernährt er sich für gewöhnlich von Käfern, Regenwürmern, Asseln und Co, die er an seinem schattigen, feuchtwarmen Versteck findet, wobei er keinesfalls als Schädling einzustufen ist, auch wenn er mit Sicherheit den ein oder anderen Nützling verdrückt. Ganz im Gegenteil: Bergmolchbestände leiden unter der Zerstörung von Kleingewässern und sind wie alle in Europa heimischen Amphibien durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt! Wer dazu beeitragen möchte, kann vor allem durch eine naturnahe Gartengestaltung, mit einem kleinen Teich für neue Molch-Reservate sorgen, schließlich ist der Bergmolch aus der Familie der Echten Salamander (Salamandridae) ein ausgesprochen sympathischer Gartenbewohner&#8230;</p>
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