Pinus mugo – Die Bergkiefer

Eine wunderbare Pflanze für den Garten, vor allem für Liebhaber von Heide- und Steingarten, ist Pinus mugo, dem Laien wahrscheinlich eher als Zwerg-Kiefer, Latsche, Berg-, Krüppel- oder Krummholzkiefer bekannt. Sie kommt aus der Ordnung der Koniferen, ist also ein Nadelgehölz und wird der Familie der Pinaceae (Kieferngewächse) zugeordnet. Als einheimisches Gehölz ist sie in Mittel und Osteuropa beheimatet und dort vor allem in Höhenlagen und Gebirgen anzutreffen (beispielsweise die Pyrenäen, die Alpen, dem Erzgebirge, den Karpaten). Der Habitus der Bergkiefer ist dem Alpinen Habitat angepasst und strauchartig:

Je nach Sorte wird Pinus Mugo meistens etwa 1-3 m hoch, es sind aber auch größere Wuchshöhen möglich, allerdings wächst die Zwergkiefer sehr langsam und ist im Alter von 15 Jahren selten größer als 1m. Die reichverzweigten Äste sind recht flexibel und somit gegen starke Belastungen durch Schnee oder Geröll gewappnet. Das nadelförmige Laub der Kiefer steht immer zu weit und meist sehr dicht. Dabei ist es dunkelgrün, leicht sichelförmig gebogen und etwa 5 cm lang. Die männlichen Blütenstände, auffällige Gelbe Kätzchen, und die violetten weiblichen Blüten kann man von Mai bis Juni an den einhäusigen Pflanzen beobachten, bei etwa 5-jährigen Pflanzen kommt es dann zur Fruchtbildung in Form von rundlichen Zapfen

Pinus Mugo in Pinus mugo - Die Bergkiefer.

Bei der Gartengestaltung spielt Pinus mugo vor allem im Heide-, Stein- und Rosengarten eine Rolle: Hier eignet sich das kleine Nadelgehölz besonders zur Pflanzung im Einzelstand oder in kleinen Gruppen (es sind aber auch größere Heckenpflanzungen möglich) und stellt ein wertvolles Vogelnist- und -nährgehölz dar. Dabei sollte man auf einen sonnigen Standort achten, der bestenfalls ein gut durchlässiges, eher mäßig nährstoffhaltiges Substrat vorweisen kann. Geschnitten wird nur bei Bedarf und dann stets nur “die Spitzen” am jungen Holz.


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