Die australische Gebirgsminze

Prostanthera Cuneata-225x300 in Die australische Gebirgsminze

Die australische Gebirgsminze

Obwohl es sie schon längere Zeit auch im Deutschen-Fachhandel gibt, scheint es sie erst in der letzten Zeit richtig in Mode gekommen zu sein: Die australische Gebirgsminze (bot. Prostanthera cuneata), oft auch Tasmanische Bergminze genannt, aus der Familie der Lippenblütler (bot. Lamiaceae). Ihren Namen trägt die Bergminze aufgrund des minizgen Geruchs ihrer Blätter und wird im Garten immer beliebter. Besonders in Gruppenpflanzungen, beispielsweise im Kiesbeet, macht Prosthantera cuneata eine gute Figur, zum einen aufgrund des erwähnten Geruchs, zum anderen aufgrund des zierlichen und trotzdem buschigen Habitus:

Das winzige Laub der tasmanischen Bergminze ist dunkelgrün gefärbt und verleiht den Trieben ein besonders graziles Aussehen, dass durch die hübschen, etwa 2 cm großen Einzelblüten im April / Mai abgerundet wird. Die Gebrigsminze wächst zudem nicht besonders schnell und ist gut schnittverträglich, was sie zu einem besonders pflegelichten Flächendecker macht, der sich auch für kleinere Gärten eignet.

An den richtigen Standort hat Prostanthera cuneata keine allzuhohen Ansprüche: Optimal ist die Kultur an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, der ein lockeres und gut belüftetes Substrat vorweisen sollte, sodass Staunässe verhindert wird. Normalerweise ist die Australische Gebirgsminze recht gut frosthart, da sie sozusagen aus dem Alpinum stammt, an kalten Standorten und bei langfristigen Minustemperaturen empfiehlt sich allerdings ein leichter Winterschutz.


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