Richtig Rasen mähen

Rasen ist eines der klassischen Elemente in der Gartengestaltung, schließlich lassen sich durch die Anlage einer Rasenfläche große Flächen von Erde in ein Meer aus grünen Grashalmen verwandeln, die nicht nur schön aussehen, sondern auch ökologisch glänzen: Ein grüner Rasenteppich bietet zahlreichen Insekten, Vögeln und auch Säugetieren Lebensraum und Nahrungsquelle, von vielen anderen Bodenlebewesen und -bewohnern einmal ganz abgesehen. Dabei ist Rasen längst nicht gleich Rasen, denn verschiedene Standorte und Nutzungsarten, benötigen verschiedene Rasensorten, die auf die entsprechenden Anforderungen abgestimmt sind.

So hat sich durch die unterschiedliche Nutzung eine Einteilung in vier verschiedene Rasentypen etabliert: Es gibt den pflegeleichten Extensivrasen, den klassischen Gebrauchsrasen, den unverwüstlichen Strapazierrasen und natürlich den hübschen Zierrasen. Welchen Typ von Rasen man auch im Garten hat, nur bei einer “artgerechten” Pflege wird man die Fläche dauerhaft im gewünschten Zustand erhalten können, das gilt sogar für Extensivrasenflächen und Blumenwiesen. Eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen ist dabei selbstverständlich das richtige Rasenmähen, der Fachmann spricht hierbei von der “Mahd”. Zur Durchführung gibt es dabei allerlei verschiedene Werkzeuge, abgestimmt auf den zu mähenden Rasentyp.

Rasen-maehen1 in Richtig Rasen mähen

Hier ist vor allem der klassischen Spindel- bzw. Walzenmäher und selbstverständlich auch der weit verbreitete Sichelmäher bekannt, es gibt aber auch noch andere Arten von Mähwerkzeugen, unter anderem Balkenmäher, Schlegelmäher, Kreiselmäher oder auch Freischneider, wie beispielsweise die Motorsense von Denqbar, die im Gegensatz zu den genannten Großgeräten meist besser für den privaten Gebrauch im Garten geeignet sind, vom gewöhnlichen Hand-Sichelmäher mal abgesehen. Die meisten anderen Mäherarten sind eher für Arbeiten in der Forst- und Landwirtschaft konzipiert und in ihrem Einsatzgebiet recht speziell. Ein gepflegter Rasen ist daher weniger abhängig vom Mähwerkzeug, als von der Mähhäufigkeit:

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine häufig genutzte Rasenfläche auch häufig gemäht werden muss, ein Zierrasen wird also öfter gemäht als ein Extensivrasen. Zwar unterscheiden sich die verschiedenen Saatgutmischungen innerhalb der einzelnen Rasentypen geringfügig in ihren Pflegeansprüchen, man kann jedoch trotzdem eine Art Faustregel für die Mähintensität formulieren: Ein Extensivrasen benötigt nur wenige Mähvorgänge, mit etwa ein bis drei Durchgängen im Jahr. Ein typischer Gebrauchsrasen ist da schon etwas anspruchsvoller, hier sollte man mindestens acht bis 20 mal den Rasenmäher einschalten. Strapazierrasen wird 12 bis 30 mal gemäht und ein gesunder Zierrasen sogar häufige 30 bis 60 mal.

Ein häufiges Rasenmähen führt zu einer stabilen und belastbaren Grasnarbe durch einen dichten Teppich aus Grashalmen. Dadurch wird vor allem das Wachstum von schnittverträglichen Pflanzen auf der Fläche und hemmt dagegen langsam wachsende und schnittunverträgliche Wildkräuter. Trotzdem sind auch die Gräser der gängigen Rasensaatgutmischungen nur endlich trimmbar, jedenfalls hinsichtlich der Schnitthöhe: Um die Pflanze nicht zu schädigen sollte man niemals mehr als 1/3 der Blattmasse entfernen oder den Halm kürzer als 4 cm mähen. Gemäht wird übrigens etwa ab April, zu Ende der Wachstumsphase, also kurz vor dem Winter, wird dann das letzte Mal gemäht.

Kategorie(n): Fauna
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[…] hier ne Seite wie man richtig mäht (allerdings den […]


Schöner Artikel, man lernt noch dazu, selbst bei eigentlich einfachen wie Rasen mähen. Wieviel man so einen Rasen nun optimal kürzt wußte ich noch nicht.
Auch nahm ich an das ein Rasen nicht zu oft getrimmt werden sollte.
Danke an den Autor