Teppich-Wiesenknöterich

Bistorta affinis, der Teppich-Wiesenknöterich oder manchmal auch Schnecken-Wiesenknöterich, ist eine bekannte Pflanze der Knöterichgewächse, auf botanisch der Polygonaceae. Ursprünglich stammt die Pflanze wohl aus den luftigen Höhen der Wiesen des Himalaya-Gebirges, mittlerweile wird sie allerdings ein bekannter Gast in unserem Hausgarten. Hier ist er vor allem als Bodendecker beliebt, vor allem an eher schattigen Plätzchen und / oder im typischen Steingarten:

Der Teppich-Wiesenknöterich trägt seinen Namen nicht zu Unrecht, denn aufgrund seines polsterbildenden Habitus erscheint er oftmals als großer, blühender Teppich, der sich rasant aubreiten und auch größere Flächen effektiv begrünen kann. Dabei wird Bistorta affinis mit Blüte etwa 30 cm hoch, wobei die Blüte fast doppelt so hoch steht, wie das Laub. Dieses ist je nach Sorte leicht oval bis lanzettlich geformt und sommergrün mit einer bräunlich gelben Herbstfärbung. Die Blüte des Teppich-Wiesenknöterichs erscheint ab Ende Juli und verwandelt den Laubteppich in ein wahres Blütenmeer: Zahlreiche Scheinähren schießen in die Höhe, wobei die Blütenblätter der Einzelblüten weißlich bis rosa und sogar rot gefärbt sein können, je nach Sorte.

Teppich-wiesenkn Terich-bistorta-affinis1 in Teppich-Wiesenknöterich

Nach der Blüte bilden sich dann die kleinen Nüßchen, die als Früchte im Garten recht dekorativ wirken und dreikantig geformt sind. Dieser Fruchtstand hält sich sehr lange an der Pflanze, vermehrt wird der Wiesenknöterich aber hauptsächlich durch die einfach Teilung der Pflanze, bzw. durch Stecklinge. So entwickeln sich schnell neue Teppiche, vorausgesetzt die Bedingungen am Standort entsprechen den Bedürnissen der Pflanze:

Der Standort sollte eher halbschattig statt sonnig sein, da der Wiesenknöterich hiermit sehr gut klar kommt und ein zu trockenes Klima nicht so gut verträgt. Deshalb sollte es sich auch beim Substrat um einen frischen bis feuchten Boden handeln, der ruhig ein ordentlichen Anteil Humus beinhalten kann. Der richtige Standort bereichert den Garten um einen gesunden Bodendecker, der an Pflege dann eigentlich nur einen kleinen Ausputz im Frühling benötigt, da der Wiesenknöterich im Winter recht stark verkahlt.


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